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Der (laut Eigenwerbung) Status, des 1. Hauses am Platze bewahrte das Hotel Goldene Sonne nicht davor, im Jahre 1975 der Abrißbirne zum Opfer zu fallen. Und wofür? Wir wissen es alle... Für eine Grünanlage!

(Foto: Sammlung Götz Wendt)
Senftenberg
L. Wittig, Dresden-A.,
Cottaer Str. 13
82 P
Aufnahme <= 1927
Sammlung Norbert Jurk

Das Motiv der Stadtparkkarte der Woche wurde diesmal von einem nicht allzu häufig verwendeten Standort aus aufgenommen.
Kurt Bellach, Guben, Postkartenverlag
Nr. 2002 U
N/0912
Aufnahme <= 1936
Museen OSL
Senftenberg

Senftenberg
Verlag Wilhelm Brückner,
Senftenberg N.-L.
Aufnahme <= 1909
Sammlung Fred Förster
Senftenberg
Verlag Erich Krause,
Papierhandlung, Senftenberg, N.-L.
Echte Photographie
8297
Aufnahme <= 1928
Sammlung Fred Förster

Zwischen den beiden heutigen Motiven liegen zirka 20 Jahre, vielleicht auch mehr. Beide illustrieren ein und dieselbe Tätigkeit an der sich bis auf den heutigen Tag nichts geändert hat: Das Freiräumen des Braunkohlenflözes vom Deckgebirge.
Natürlich wurde im Laufe der Zeit die Technik immer weiter vervollkommnet. Auf den beiden Ansichtskarten kann man den technischen Fortschritt gut erkennen. War das Bewältigen der Abraummassen in der Anfangszeit hochgradig von manueller Arbeit geprägt (die Männer auf der Anhöhe stehen da nicht nur zum Spaß herum), kann man auf dem späteren Bild deutlich den erhöhten Automatisierungsgrad erkennen: Der Abraumbagger belädt direkt den unter ihm stehenden Zugverband, der daraufhin das Material abtransportiert und an anderer Stelle automatisch verkippt.

Die Aufnahme wurde wahrscheinlich während des Aufschlusses des Tagebau Ilse-Ost, östlich von Senftenberg gemacht. Wir sehen eine elektrisch betriebene Lok von AEG mit 900mm Spurbreite. Auf der linken Abbildung handelt es sich, wie unschwer erkennbar, um eine Dampflok mit Holzkastenkippern, die wahrscheinlich vom Berliner Hersteller Orenstein & Koppel stammte. Zumindest stellte diese Firma eine Reihe von Modellen her, die dem hier abgebildeten sehr ähnlich sind.

Wer sich in die Die Geschichte der Eisenbahn im Braunkohlenrevier der Lausitz weiter vertiefen möchte, dem ist gleichnamiges Buch von Andreas Schild zu empfehlen, welches unlängst in einer zweiten erweiterten Auflage erschienen ist. Dieses kann man direkt beim Autor bestellen. Unter Umständen ist es aber auch im regionalen Buchhandel erhältlich.

Außerdem wurde erst vor wenigen Tagen ein interessanter Filmbeitrag zum Thema ausgestrahlt, den man sich hier anschauen kann.


Ich halte mich ja schon für ziemlich kompetent in Sachen Ansichtskarten aus Marga. Und doch passiert es mir neuerdings immer öfter, dass ich von einem mir völlig unbekannten Motiv überrascht werde. So geschehen auch bei AK_GMa 044_1, von dessen Existenz ich erst vor einigen Wochen Kenntnis bekommen habe, wonach es auch gleich in meine Wunschliste aufgenommen wurde. Vor wenigen Tagen zauberte dann Andreas Schild eine colorierte Variante davon aus dem Ärmel, die ich hiermit vorstelle. Den "Erledigt"-Stempel kann das Motiv dennoch nicht erhalten, denn die zweifarbige Variante hätte ich auch noch ganz gern.
Briesker wissen natürlich sofort, von wo die Aufnahme gemacht wurde.
Senftenberg
7639
Orig.-Aufn. v. P. Georg Schäfer, Dresden-A.
Aufnahme <= 1913
Sammlung Andreas Schild

Ich weiss nicht genau, wie viele Postkarten mit dieser Marktecke es (noch) gibt. Dieses Motiv aber hatten wir noch nicht, wobei es aber auch nicht sooo spannend ist. Die Datierung kommt der Wahrheit relativ nahe... Im Oktober 1910 meldete der Senftenberger Anzeiger eine Geschäftsverlegung. Den Schriftzug "Hugo Jentzsch" können wir auf der Abbildung ausmachen.

Senftenberger Anzeiger (1910)
Senftenberg
E1501 12
Aufnahme <= 1913
Sammlung Matthias Gleisner

Die zweite Version dieses Motivs bringt es an den Tag! Die Schwäne der Version 1 sind gefälscht... Nicht das erste und sicher auch nicht das letzte Mal, dass wir so etwas auf Abbildungen der Amtsmühle sehen.

Senftenberg

Senftenberg
Verlag : Erich Krause,
Papierhandlung, Senftenberg, N.-L.
Aufnahme <= 1915
Sammlung Georg Messenbrink

Die heutige Postkarte hat zwei herausragende Merkmale...
1. die unglaublich schlechte Ausführung, die sogar noch unterhalb jener von anderen Motiven dieser Seite rangiert
und
2. die einzige mir bislang bekannte Verwendung dieser Sichtachse.
Wir sehen das Gebäude Bahnhofstraße 23, das unter den geschichtsinteressierten Senftenbergern meist nur als "Nathan Klein" kursiert. Auf der Karte aus den 1940er Jahren erkennt man jedoch den Schriftzug "IHLING". Der jüdische Kaufmann Nathan Klein war zu diesem Zeitpunkt schon lange enteignet und sein Geschäft arisiert worden.

Senftenberger Anzeiger (1911)
Senftenberg
Verlag: Brückner, Senftenberg
Echt Photo Handabzug
Aufnahme <= 1945
Sammlung Erika Fischer
Senftenberger Anzeiger (1942)

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