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Auf der heutigen Fotopostkarte sehen wir Kürschnermeister Robert Herz nebst Tochter Käthe und Ehefrau Anna (ganz rechts) vor seinem Haus in der Bahnhofstrasse 15. Die vierte Person ist unbekannt.
Im Haus selbst befand sich praktischerweise auch der Laden des Kürschners. Während wir konkret wissen wen wir sehen, kann ich das wann nur relativ grob mit "zwischen 1910 und 1931" angeben. Ich vermute jedoch, dass es genau in der Mitte, also 1920, liegt.
Senftenberger Anzeiger (1910)
Die zeitliche Untergrenze wird durch obiges Inserat aus dem Senftenberger Anzeiger des Jahres 1910 markiert. Zuvor befand sich der Herz'sche Laden in der Kreuzstrasse.
Wer heute in der Bahnhofstrasse nach dieser Gebäudefront Ausschau hält, der wird kein Glück haben. Und das bereits seit 1931!
Im jenem Jahr wurde die äussere Gestalt des Hauses verändert und die Senftenberger Vereinsbank bezog im September das Gebäude. Der Senftenberger Anzeiger schrieb, dass durch den Umbau unter Leitung des Architekten Dölle "das Städtebild in der Bahnhofstrasse glückhaft bereichert" wurde...
Dem möchte ich mich nicht unbedingt anschliessen, zumal damals offenbar eine Entwicklung eingeleitet wurde in deren Folge sich das Erscheinungsbild der Fasssade noch mehrmals veränderte und sich heute eher schlicht darstellt.
Senftenberg
Aufnahme <= 1931
Sammlung Volker Herz
Senftenberger Anzeiger (1931)
Jedenfalls können wir durch diesen Fakt das Datum der Aufnahme nach oben deckeln. Was genau bei dem Foto schief gegangen ist, ob die Kamera Licht "gezogen" hat oder der Bildfehler erst bei der Entwicklung entstand, kann sicher auch derjenige, der mir dieses Exemplar nebst einigen anderen Bildern seines Grossvaters zur Verfügung stellte, nicht sagen.
Mir ist es nicht gelungen den Schaden digital zufriedenstellend zu beheben. Die Ergebnisse waren immer nur Teilerfolge weshalb ich den Fehler im Grossen und Ganzen belassen habe.

Bleibt mir noch "Danke" an Volker Herz zu sagen, für seine Zuarbeit in Form von Bildmaterial und Informationen. Es ist leider (noch) nicht die Regel, dass Nachkommen von damaligen Senftenberger Gewerbetreibenden derart aufgeschlossen mein Projekt unterstützen und die Familienarchive nach Verwertbarem durchsuchen. Wie man sehen kann, müssen es nicht unbedingt Ansichtskarten sein und auch der Zustand des Materials ist eher zweitrangig.

Senftenberg
AK_SFB 117_1
von <= 1922 auf <= 1921
Senftenberg
AK_SFB 183_1
von <= 19?? auf <= 1937
Senftenberg
AK_SFB 527_1
von <= 1938 auf <= 1937
Bezüglich der beiden letzten Updates kann ich verkünden, dass wir nunmehr im Bilde sind, wann die Uhr der katholischen Kirche in der Calauer Strasse ihre Zeiger bekommen hat... ein wichtiges Merkmal zur Datierung von Abbildungen auf denen die Uhr mit oder ohne Zeiger zu sehen ist.

Senftenberg
Aufnahme <= 1921
Sammlung Matthias Gleisner (Schenkung R.Lieske)
Senftenberg
Verlag Max Zibell,
Kunstanstalt, Berlin N. 58,
Danzigerstr. 93
6585 95 509 A
Aufnahme <= 1924
Sammlung Matthias Gleisner
Nach dem gestrigen Besuch der kurzen und leicht gebogenen Senftenberger Kreuzstrasse folgt heute ein Ausflug in die vergleichsweise lange und schnurgerade Klettwitzer Strasse in Senftenberg II. Während wir links den Reichsadler erkennen, habe ich den genauen Ort der rechten Abbildung jetzt nicht parat.

Senftenberger Anzeiger (1921)
Eine hinreichend genaue Datierung für AK_SFB 657_1, einen dieser Weissgärber- Abzüge muss ich bis auf weiteres schuldig bleiben. Gefühlt Ende der 1920er würde ich sagen. Experten für Fahrzeugtypen (es ist ein "Opel") könnten sicher behilflich sein, das Datum nach unten hin einzugrenzen.
Ich muss zugeben, dass ich mich auch bei der örtlichen Bestimmung der Aufnahme etwas schwer getan habe, aber es ist tatsächlich Senftenberg! Um konkret zu werden: Kreuzstrasse 13 (Stiebner) und 15 (Kaiser).

Datumstechnisch sehr viel konkreter wird es bezüglich des heutigen Updates. Ich habe mittlerweile ein weiteres Exemplar dieses Motivs gesehen, welches den Poststempel 21.August 1911 trägt. Exakt einen Tag nach der festlichen Enthüllung des Gedenksteins!
Die Jungs waren damals schnell. Aber so schnell, dass schon einen Tag später eine gedruckte Ansichtskarte für die schreibende Bevölkerung zur Verfügung stand? Ich vermute vielmehr, dass der Gedenkstein schon einige Tage, wenn nicht sogar wenige Wochen, vor dem Festakt an seinem Platz stand und es somit möglich war, entsprechende Aufnahmen anzufertigen.

Senftenberg
Aufnahme <= 19??
Sammlung Wolfgang Dommaschk
Senftenberg
AK_301_1
von <= 1912 auf = 1911
Vor geraumer Zeit beging ich den Fehler, Marie III bei Sauo definitiv als Brikettfabrik zu identifizieren. Mittlerweile habe ich Zweifel an dieser Aussage. Man findet in der zur Verfügung stehenden Literatur nicht genügend sichere Hinweise auf eine Brikettproduktion. In zwei Publikationen fällt zwar das Wort "Brikettfabrik" aber inwieweit das ggf. voneinander abgeschrieben ist, wäre noch zu erforschen. Ich bin mir also nicht im Klaren, was wirklich in dem Fabrikgebäude produziert wurde.
Dank der rechten Abbildung wissen wir nun aber wenigstens teilweise, womit man sich dort beschäftigte... Ich persönlich finde diese Abbildung sehr bemerkenswert, da hier zum Ausdruck kommt, welche Mühe man sich einst bei der Gestaltung selbst von Produktionsanlagen machte. Die Instrumententafel und die Kandelaber (Wahnsinn!) wecken in mir Erinnerungen an 20.000 Meilen unter dem Meer. Ich wäre nicht verwundert, wenn gleich Kapitän Nemo auf der Brücke erscheinen würde...

Senftenberg
Paul Kostrau, Photograph,
Sauo b. Senftenberg N/L.
Aufnahme <= 1930
Sammlung Detlef Krumm
Senftenberg
Aufnahme <= 1905
Sammlung Detlef Krumm
Während die Abbildung der Amtsmühle bereits bekannt ist, sind die restlichen drei Motive der heutigen Mehrbildkarte gänzlich neu. Kirche und Schule 1 sind klar, aber mit der Abbildung des Knappschaftskrankenhauses habe ich so meine Probleme. Kann mir jemand auf die Sprünge helfen, aus welcher Richtung das aufgenommen wurde?
Photogr. u. Verlag
C. Heinr. Mittmann, Senftenberg N.-L.
Aufnahme <= 1908
Sammlung Matthias Gleisner
Senftenberg
AK_SFB 655_1 - Ein Motiv von der ganz seltenen Sorte... Aufnahmen aus der Briesker Strasse sind nämlich unerklärlicherweise extrem dünn gesät.
Ich selbst kann mich noch dunkel daran erinnern, dass die Tunnelschänke einmal in etwa so aussah wie auf dieser Aufnahme vom Beginn der 1920er. Heutzutage ist das Lokal von aussen und vor allem innen, kaum wieder zu erkennen.

Senftenberg
Fritz Quandt, Photograph,
Senftenberg, N.-L.
Bahnhofstrasse 31
1546
Aufnahme <= 1922
Sammlung Fred Förster
Für Interessierte kann ich auch noch das Datum der "Inbetriebnahme" in Form der nachfolgenden Anzeige aus dem Senftenberger Anzeiger liefern...

Senftenberger Anzeiger (1921)

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