Neueres

298 297 296 295 294 293 292 291 290 289 288 287 286 285 284 283 282 281 
280 279 278 277 276 275 274 273 272 271 270 269 268 267 266 265 264 263 262 261 260 259 258 257 256 255 254 253 252 251 250 249 248 247 246 
245 244 243 242 241 240 239 238 237 236 235 234 233 232 231 230 229 228 227 226 225 224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 
210 209 208 207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197 196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184 183 182 181 180 179 178 177 176 

Älteres


Senftenberger Anzeiger (1925)
Und täglich grüsst das Murmeltier!
Gleiche Stelle, ein Jahr zuvor. Auf den Tag vor 89 Jahren fand, wie wir sehen können, eine Fahnenweihe des Senftenberger Garde-Vereins statt. Die Beteiligung von Ausführenden und Schaulustigen war offensichtlich immens.
In Vorbereitung der Festivität wurde eine "umfangreiche Festschrift" aufgelegt, die ich auch ganz gerne einmal einsehen würde. Falls also jemand...

Senftenberg
F. Quandt, Photograph
Echte Bromsilber Photographie
10868
Aufnahme = 10.05.1925
Museen OSL

Senftenberg
Aufnahme = 09.05.1926
Sammlung Norbert Jurk
Senftenberg
Aufnahme = 09.05.1926
Sammlung Matthias Gleisner

Aufzug Senftenberg am 9. Mai 26 - Festzug der Kriegervereinsverbände

Ohne die bildrückseitig angebrachte Erklärung wäre es mal wieder ganz schwer geworden, die beiden Aufnahmen zeitlich derart genau zu fixieren. Unsere Altvorderen haben glücklicherweise schon damals mitgedacht!
Dass ich die Aufnahmen heute vorstelle, liegt natürlich am passenden Datum... am 8. und 9. Mai 1926, also vor genau 88 Jahren fand in Senftenberg der Tag des Kreis-Kriegerverbandes Calau statt. Der besondere Anlass war der 25. Jahrestag der Gründung dieses Vereins.

Senftenberger Anzeiger (1926)

Mittlerweile ist es offiziell... selbst die Lausitzer Rundschau berichtete heute darüber!

Ein weiteres Jahr kann www.gruss-aus-senftenberg.de 24 Stunden am Tag geöffnet bleiben. Im Rahmen des Senftenberger Bürgerfonds 2014 wurde mir ein Zuschuss von 180 Euro zur Begleichung der Hostingkosten für die Internet-Seite gewährt. Unter meine, sicher verständliche, Freude mischt sich jedoch auch ein schaler Beigeschmack... Es ist schon traurig, dass ich eine Aktion bemühen muss, bei der es vordergründig um die Verschönerung der Stadt (Instandsetzungen, Anschaffung von Klettergerüsten etc.) geht, um wenigstens einen Teil meiner Kosten erstattet zu bekommen. Eine Honorierung unserer Arbeit ist bislang von offizieller Senftenberger Seite nicht erfolgt. Stattdessen liess man sich zu einer Stellungnahme herab, die ich in Teilen undurchdacht finde. Zur Erinnerung hier der Text meines Antrags:

Im Rahmen des Bürgerfonds 2013 wurde dankenswerterweise mein Projekt »Gruss aus Senftenberg« finanziell unterstützt. Die bewilligten 120 Euro dienten dazu, die Hostingkosten der Internetseite für ein Jahr sicherzustellen. Mittlerweile existiert ein zugegebenermaßen sehr versteckter Link zu www.gruß-aus-senftenberg.de auf der stadteigenen Internetpräsenz www.senftenberg.de Danke dafür! Leider wurden die Hilfe-Aufrufe im Amtsblatt nicht realisiert. Um nochmals darauf hinzuweisen: Mein Projekt befasst sich mit der Bildhistorie der Stadt Senftenberg sowie der näheren Umgebung bis zum Jahr 1945. Es ist, bis auf besagte 120 Euro vollkommen privat finanziert und dennoch jedem kostenlos zugängig. Um das Projekt weiter erfolgreich voranzutreiben, bin ich weniger finanziell sondern weitaus mehr logistisch auf die Hilfe der Senftenberger angewiesen. Gerade vor dem Hintergrund dass Senftenberg in absehbarer Zeit seinen 750. »Geburtstag« feiern wird, andererseits jedoch der Aufarbeitung der Stadthistorie i n der Vergangenheit nur ungenügend Augenmerk geschenkt wurde, sollten nach Möglichkeit alle ernsthaften und dem Gemeinwohl dienenden Initiativen von Privatpersonen finanziell und logistisch gefördert werden. Aufgrund der steigenden Datenmenge meiner Internetseite ist absehbar, dass im Laufe des Jahres 2014 ein Zukauf von Speicherplatz notwendig wird. Das bedeutet, dass für das Hosting der Seite nicht mehr nur 120, sondern 180 Euro pro Jahr benötigt werden. Damit wäre aber nur ein Teil der Betriebskosten gedeckt. Die Energiekosten und vor allem der zeitliche Aufwand den wir (mein Vater und ich) in diese Form der Heimatforschung stecken, sind damit in keiner Weise finanziell honoriert. Vielleicht bestände die Möglichkeit auch diese, zugegeben schwer quantifizierbaren, Aufwendungen in irgendeiner Form zu honorieren. Letztlich wäre es wünschenswert, wenn die Stadtverwaltung »Gruss aus Senftenberg« als semi-offizielles Projekt der Heimatforschung anerkennt. Dieses in einem kleinen Rahmen finanziell unterstützt UND vor allem ihre Informationskanäle (Internetseite, Amtsblatt) zur Verfügung stellt, weitere Personen zu erreichen, die mglw. historisches Material besitzen und dieses zur Verfügung stellen würden.

Ein nicht namentlich bekannter Mitarbeiter der Stadtverwaltung lieferte in Vorbereitung des Vergabeverfahrens folgendes Statement ab:

Das Projekt "Gruß aus Senftenberg" wird als ein wichtiges Zeugnis historischer Bildgeschichte der Stadt bewertet. Zur langfristigen und auch kostengünstigeren Bereitstellung des Angebotes wird vorgeschlagen, das Hosting durch die Bereitstellung eines minikiss-Systems (analog unserer Schulen) zu übernehmen (einmalige Aufwendungen: für die Domain 25 € + Arbeitsaufwand zur Administration 8 Stunden, jährliche Kosten von 128,52 €). Mit der Bereitstellung des minikiss-Systems würde auch dem Anliegen einer offiziellen Anerkennung Rechnung getragen. Dieses Angebot wurde im Vorjahr durch den Seitenbetreiber abgelehnt.

Dazu möchte ich klarstellen, dass im vergangenen Jahr ein derartiges Angebot nicht an mich herangetragen worden ist. Außerdem behaupte ich, dass man sich mit der Thematik nur ungenügend bis gar nicht auseinandergesetzt hat. Ich sehe persönlich grosse technische, gestalterische und vor allem rechtliche Hürden, die die vorgeschlagene "Minikiss - Variante" in sich birgt. Wenn ich mich technisch einem solchen Regime unterwerfe, dann ist dies gleichzeitig eine inhaltliche Unterwerfung. Einerseits möchte ich es mir nicht nehmen lassen, bei Bedarf Kritik an den Dingen die von offizieller Seite heimatpflegerisch (nicht) passieren zu üben. Andererseits kann ich mir nicht vorstellen, dass die Stadt Senftenberg durch Einbindung in ihre Internet-Präsenz allem was ich hier so von mir gebe, blanko einen offiziellen Segen erteilen möchte.

Aber egal! Der Betrieb der Seite ist für die nächsten 12 Monate gesichert. Deshalb Danke an die 8 - 10 Senftenberger Bürger, die auf der Vergabeveranstaltung neben einer neuen Parkbank am Stadthafen die 180 Euro für www.gruss-aus-senftenberg.de durchgewunken haben.


Gezeichnete Senftenberger Ansichten hatten wir bereits in der vergangenen Woche hinreichend thematisiert. Der Schöpfer jener Zeichnungen war indes nicht ganz sicher. Bei dem heutigen ersten Motiv kriegen wir dagegen den Namen des Künstlers geliefert. Die Ansichtskarte, die zu einer Serie von mindestens drei Motiven gehört, hat zur Abwechslung auch nicht das "alte, kleine Format" sondern entspricht in ihren Abmessungen eher den heute geläufigen Postkarten.

Die zweite Ansicht für heute, wurde aus einer sehr ähnlichen Perspektive gemacht. Sie ist nicht unbekannt, stellte ich doch die zweifarbige Variante bereits vor geraumer Zeit vor. Bezüglich der colorierten Brück & Sohn - Karten kristallisiert es sich immer mehr heraus, dass es dabei zwei qualitativ unterschiedliche Linien gab. Eine hochwertige und eine eher grobschlächtige. Das heutige Exemplar gehört definitv zur letzten Gattung.

Senftenberg

Senftenberg
Federzeichnung von Hermann Lorenz
Verlag von Erich Krause
Aufnahme <= 1923
Sammlung Matthias Gleisner
Senftenberg
No. 20434
Brück & Sohn, Meissen
Aufnahme <= 1915
Sammlung Hans-Jürgen Tluste

Da kam ein Wanderer des Weges...
Reiste man im Jahre 1911 per pedes auf schnellstem Wege von Senftenberg nach Zschornegosda, eröffneten sich in Höhe von Marga der Reihe nach folgende Anblicke:

Senftenberg
7639
Orig.-Aufn. v. P. Georg Schäfer, Dresden-A.
Aufnahme <= 1911
Sammlung Matthias Gleisner
(Schenkung D.Krumm)
Senftenberg
7639
Orig.-Aufn. v. P. Georg Schäfer, Dresden-A.
Aufnahme <= 1911
Sammlung Matthias Gleisner
Senftenberg

Während wir links auf einem bislang noch nicht gezeigten Motiv die Rückfronten der Nordstrasse erblicken, werfen wir rechts einen Blick auf die Rückseite der Schule in Grube Marga. Diese Ansicht kennen wir schon in der zweifarbigen Variante.

Neueres


175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161 160 159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141 
140 139 138 137 136 135 134 133 132 131 130 129 128 127 126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113 112 111 110 109 108 107 106 
105 104 103 102 101 100 099 098 097 096 095 094 093 092 091 090 089 088 087 086 085 084 083 082 081 080 079 078 077 076 075 074 073 072 071 
070 069 068 067 066 065 064 063 062 061 060 059 058 057 056 055 054 053 052 051 050 049 048 047 046 045 044 043 042 041 040 039 038 037 036 
035 034 033 032 031 030 029 028 027 026 025 024 023 022 021 020 019 018 017 016 015 014 013 012 011 010 009 008 007 006 005 004 003 002 001 

Älteres