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1918 gibt der Brück & Sohn - Katalog als Veröffentlichungsjahr dieser Ansichtskarte an. Dass das Motiv, welches auch in einer zweifarbigen Variante existiert, schon geraume Zeit zuvor aufgenommen wurde, möchte ich nicht ausschliessen. Eine schöne Abbildung, die viel Lokal- und Zeitkolorit verbreitet.

Senftenberg
Wir erinnern uns alle hoffentlich noch der aussergewöhnlichen Karte mit dem Stück Zumpfzypresse, die ich hier am 16.01.2014 vorstellte. Damals fragte ich mich angesichts des nahezu perfekten Zustandes des wächsernen Siegels bei gleichzeitigem Nachweis, dass es sich um ein postalisch gelaufenes Exemplar handelt, ob es überhaupt erlaubt war, eine derartige Karte zu verschicken. Siegel und das Stück (angebliche) Sumpfzypresse tragen deutlich auf, so dass die Gefahr bestand, dass beim Posttransport davon etwas verloren oder aber kaputt gehen könnte.
Wie ich heute zeigen kann, dachten unsere Altvorderen mit, denn es gab zu dieser Karte einen speziellen Briefumschlag!
Senftenberg
20829
Brück & Sohn, Meißen
Aufnahme <= 1918
Sammlung Ekkehard Kandler

Mit ihm konnten die zerbrechlichen Bestandteile der Karte wenigstens halbwegs geschützt werden. Auf dem Umschlag finden wir auch noch einige interessante Angaben zum Porto und den Hinweis dass man Karte und Umschlag mit Hilfe der Briefmarke miteinander verbinden soll. Damit konnte das Herausrutschen der Karte aus dem rechtsseitig offenen Umschlag verhindert werden. Der Empfänger dieses (meines) Exemplars tat uns sogar den Gefallen, beide Teile der Sendung sauber voneinander zu lösen, wofür er wahrscheinlich eine Rasierklinge benutzte denn der Schnitt ist "haarscharf".


Einweihung des Bürgermeisteramtes in Reppist
AM gestrigen Donnerstag fand die Einweihung des schönen, schlichten Bürgermeisteramtes Reppist statt. War schon durch den Erwerb der früheren Lehmannschen Gartenparzelle die Platzfrage vorzüglich geklärt, so kann das Gebäude, architektonisch gesehen, als vollkommen angesehen werden. Für den Entwurf des Hauses sowie der Inneneinrichtung sorgte Architekt Winkler, Senftenberg.
Die zur Feier eingeladenen Gäste, sowie Beigeordnete und Gemeinderatsmitglieder waren fast restlos erschienen. Pg. Bürgermeister Werner begrüßte eingehend all recht herzlich. Der Beauftragte der NSDAP, Kreisleiter Endermann, war persönlich erschienen.
Landrat Rühle, der leider durch Krankheit am Erscheinen verhindert war, wurde durch Bürodirektor Schule, Calau vertreten. Durch den Rechenschaftsbericht des Bürgermeisters Werner war zu erfahren, welchen Aufschwung die Industriegemeinde Reppist seit dem Jahre 1933 genommen hat. Durch eiserne Sparsamkeit wurden die Wege- und Schulverhältnisse grundlegend verbessert, das Feuerwehr- und Sanitätswesen neu organisiert, auf allen Gebieten ist ein wesentlicher Fortschritt zu verzeichnen. Auch der Schuldenstand wurde wesentlich verringert. Die gesetzlichen Rücklagen wurden restlos vorgenommen.
Nachdem Kreisleiter Pg. Endermann auch gleichzeitig im Namen des Landrats Grüße überbrachte, schilderte er die Verhältnisse von früher und jetzt. Aus seinen Worten war zu entnehmen, daß auch in der Gemeinde Reppist tatkräftig am Aufbau gearbeitet wird. Er beglückwünschte Bürgermeister Werner aufrichtig hinsichtlich des neuen Bürgermeisteramtes. Mit einem Sieg Heil auf den Führer wurde die Feier geschlossen. Die Teilnehmer blieben noch einige Stunden zusammen, wo noch alte Erinnerungen ausgetauscht wurden.
Senftenberger Anzeiger (31.12.1937)
Senftenberg
Heimatkalender-Verlag Fr. Drescher,
Grünberg bei Dresden
Aufnahme = 1938
Archiv der Stadt Senftenberg
Ralf During merkt in seiner Reppister Chronik ausserdem an: ... Das neue Bürgermeisteramt (Spremberger Strasse 3a), vom Architekten Winkler entworfen und vom Senftenberger Bauunternehmer Heinrich Elert errichtet, wird seiner Bestimmung übergeben. In die über den Büro- und Sitzungsräumen gelegene Dienstwohnung zieht Bürgermeister Erich Werner ein. Das Grundstück war zuvor im Besitz des Gastwirts Hermann Lehmann gewesen, der sich davon nicht freiwillig hatte trennen wollen und vorübergehend inhaftiert worden war.

Die heutige Ansichtskarte hat zwei Besonderheiten. Zum Einen liegt ihr im Gegensatz zu den allermeisten hier vorgestellten Karten das heute noch verwendete Format zugrunde. Zum Anderen ist das Material auch nicht der übliche Karton sondern etwas steiferes Glanzpapier. Im Zusammenhang mit der Produzentenangabe Heimatkalender-Verlag könnte der Verdacht aufkommen, dass es sich dabei ursprünglich um einen dieser Wandkalender gehandelt haben könnte, die es auch heute noch gibt und bei denen man die Abbildung nach Ablauf des Monats gleich noch als Postkarte verschicken kann. Dafür würde auch sprechen, dass mir noch zwei weitere Motive (1 x Reppist, 1 x Senftenberg) in dieser Machart bekannt sind. Es wäre natürlich schön, wenn noch 9 andere Motive auftauchen würden, die diese Theorie erhärten oder gar bestätigen würden. Bis dahin aber bleibt es pure Spekulation meinerseits.

Spekulieren bezüglich des Datums der Aufnahme brauche ich hingegen nicht. Das Jahr 1938 steht fest. Einerseits durch obigen Beitrag aus dem Senftenberger Anzeiger nach unten und andererseits durch das Auftauchen der selben Aufnahme im Heimatbuch des Kreises Calau für 1939 nach oben eingrenzbar. Das Buch erschien zum Jahreswechsel 1938/39 und enthält neben einer kleineren Version des Ansichtskartenmotivs noch drei weitere Detailaufnahmen, die ich der Vollständigkeit halber links beifüge.


Ja ich weiß, ich wiederhole mich. Aber es ist fast ein Naturgesetz für Ansichtskarten aus Buchwalde: Bis auf eine einzige Aufnahme konnte ich bisher ausschliesslich Aussen- und Innenansichten des Lokals "Drei Linden" anbieten. Aus diesem Grund, stelle ich ausnahmsweise zusätzlich eine seltene Abbildung aus Buchwalde zur Verfügung. Vielleicht kennt ja jemand das Haus.

Die Aufnahme stammt aus dem Buch "Brandenburgische Fahrten" (Werner Köhler, 1923) und der zugehörige Text ist mehr als mager... In Buchwalde stehen stattliche Gehöfte fränkischen Charakters; bezeichnend ist das Portal, das fast alle Hofanlagen nach der Straße abschließt.

Die heutige Drei Linden - Innenansicht gehört zu einer Serie, deren einzelne Bestandteile nicht nur alle die gleiche Seriennummer (245) tragen, sondern darüber hinaus auch alle denselben Schreibfehler auf der bildabgewandten Seite aufweisen. Wir Senftenberger wissen aber Bescheid.

Senftenberg
Kunstanstalt Max Zibell,
Berlin N.58,
Dunkerstr. 2a
2819 41 187a
Aufnahme <= 1912
Sammlung Theodor Restel

Senftenberger Anzeiger (1912)

Senftenberg

Fotografische Kunstwerkstätten,
Kunst- und Kopier-Anstalt Gebr. Herrmann
Görlitz I. Schl., Brautwiesenstraße 1
245
Aufnahme <= 1931
Sammlung Theodor Restel
Senftenberg  Senftenberg

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