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Zwei Dinge sind bei Erreichen eines Meilensteines auf www.gruss-aus-senftenberg.de Standard:
Zum Einen die explodierenden Ziffern, die den frisch abgearbeiteten 100er-Block an Motiven visualisieren sollen. Und zum Anderen, daß ich zu solchen Gelegenheiten immer ein "musikalisches Motiv" präsentiere. Für die heute erreichten 1700 archivierten Abbildungen kam das rechts abgebildete gerade noch rechtzeitig. Ansonsten hätte ich nämlich gewaltig auf dem Schlauch gestanden. Der Sedlitzer Gesangsverein "Harmonie" hat mich also gerade noch einmal gerettet. Ich hoffe, daß das auch in gut einem halben Jahr gelingen wird, denn eins ist sicher: die 1800 schaffe ich noch. Wie es danach aussieht, werde ich in 6 Monaten sehen. Was mich diesbezüglich positiv stimmt:

1. meine Suchliste ist immer noch gut gefüllt. Da der größte Teil der Screenshots aus dem Internet stammt, heißt das für mich, daß das jeweils abgebildete Stück vor noch nicht allzu langer Zeit existiert haben muß und wahrscheinlich auch noch existiert. Nur wo und bei wem?
2. sind die Zeiten, wo ich Kontakt zu Personen mit mittleren bis großen Sammlungen herstellen konnte zwar aktuell vorbei, aber "Kleinvieh macht auch Mist" und so konnte ich in diesem Jahr einige kleinere Konvolute oder manchmal auch nur ein einzelnes Foto in Empfang nehmen und dem digitalen Archiv zuführen.
3. gerade in den letzten 2 bis 3 Monaten tauchten bei mir knapp zwei Hand voll Stücke auf, die ich bis dahin überhaupt nicht auf dem Schirm hatte. Und damit sind kommerzielle Ansichtskarten gemeint und nicht Fotos, bei denen man in der Regel überhaupt nicht weiß, daß sie existieren. Zwar mußte ich bei den Stücken, die ich selbst erwerben konnte, zuweilen ziemlich tief in die Tasche greifen, dafür sind sie aber auch nicht 08/15-Ware in Form von Varianten längst bekannter Motive, sondern komplett neue Ansichten. Soll heißen: es gibt "da draußen" doch noch bislang unbekanntes Material und warum sollte das zukünftig grundsätzlich anders sein?
4. Durch die nun doch stärker zum Tragen kommende Ausweitung meines Zeitfensters auf die Zeit bis 1960 habe ich mir quasi ein wenig zusätzlichen Spielraum verschafft. Die Anzahl an Motiven, die hierbei zu erwarten ist, sieht auf den ersten Blick nicht sonderlich hoch aus. Dabei gehe ich aber von kommerziellen Ansichtskarten der Jahre 1946-1960 aus, die eigentlich überschaubar sind. Was an noch existierenden Privatfotos aus dieser Zeit ggf. interessant für mich sein könnte, darüber kann ich derzeit überhaupt nichts sagen. Dazu müssten mir erst einmal entsprechende Angebote unterbreitet werden, bzw. ich müsste das Senftenberger Stadtarchiv nach Material aus dieser Zeit durchforsten.

Senftenberg
Max Artlich
Photographisches Atelier
Senftenberg, N.-L., Bahnhofstr.36
Aufnahme = 01.12.1912
Sammlung Familie Wernicke
Aber natürlich soll es bei www.gruss-aus-senftenberg.de vorrangig nicht darum gehen, so viele Motive wie möglich zu horten. Quantität soll nicht das ausschlaggebende Indiz für den Erfolg meines Projektes sein, sondern Qualität! Um letztere zu erreichen, ist es meiner Meinung aber erforderlich ein gewisses Maß an Substanz zur Verfügung zu haben. Man könnte darüber streiten, welcher Mehrwert durch die Archivierung der 7. Version eines Motivs gegeben ist, aber man sollte von einem Sammler, der ich ja nun auch bin, keine "vernünftige" Antwort erwarten.

Bevor ich es vergesse: wir haben ja noch den Sedlitzer Gesangverein "Harmonie" zu besprechen. Das heutige (im Original ziemlich großformatige) Foto, kennt man aus dem Buch Sedlitz - Geschichte unseres Heimatdorfes und diese Veröffentlichung möchte ich auch für die Hintergrundinformationen verwenden, da ich selbst über keine besseren Quellen verfüge:

Demnach wurde der Gesangverein auf Initiative der Herren Müller (Bäckermeister), Semch (Gastwirt) und Rabe (Postschaffner) am 18. August 1908 gegründet. Die Führung übernahm Leopold Händler während die musikalische Leitung damals beim Senftenberger Oberlehrer Klette lag. Im Jahr nach der Gründung zählte der Verein bereits 43 Mitglieder. Nach dem Tode Klettes, übernahm zunächst der Senftenberger Organist Gross die Leitung. Nach dessen Versetzung folgte Hauptlehrer Krüger aus Sorno unter dessen Leitung "die Sangesfreudigkeit bedeutend gestärkt" wurde.

Was die ziemlich exakte Datierung des Fotos betrifft, so stammt diese von mir und fußt auf einem wesentlichen Punkt: In der Vergrößerung kann man an der emporgehaltenen Lyra nicht nur den Schriftzug Gesangverein Harmonie Sedlitz, sondern zusätzlich auch noch ein 1. Dzbr. 1912 erkennen. Da laut obigem Geschichtsausflug der 1.12. keine Signifikanz für den Verein gehabt haben dürfte (Gründungsdatum war der 18.08.) und ich auch noch eine passende Annonce im Senftenberger Anzeiger für den 1. Dezember 1912 finden konnte, gehe ich fest davon aus, daß die Aufnahme in Vorbereitung des inserierten Konzertes entstand.
Interessant wäre natürlich, wer auf dem, auf dem Boden aufgestellten Bild zu sehen ist. Möglicherweise der zu diesem Zeitpunkt bereits verstorbene, erste musikalische Leiter Klette. Dieser Vermutung müsste man ggf. gesondert nachgehen. Eine entsprechende Todesanzeige könnte dabei ggf. behilflich sein.
Wer übrigens die Illustration aus dem Sedlitz-Buch mit meiner Version des Fotos vergleicht, wird feststellen, daß es einen kleinen Unterschied gibt. Die "Schals", die man rechts und links an dem (Papp? -) Schild sieht, wurden nachträglich in die Aufnahme hinein retuschiert. Das erkennt man natürlich nur unter starker Vergrößerung der Grafik. Ich habe mir erlaubt, dies zu revidieren.
Senftenberger Anzeiger (1912)

Mittlerweile schwappt das (nunmehr endgültige) Cover des 2016er Heimatbuches von Norbert Jurk aus einigen Kanälen. Ich hätte zwar "Reichsbahn-Grün" zum Thema passender gefunden, aber nun wird es eben violett.

Wie man dem Titel entnehmen kann, geht es in dem Buch vorrangig um die Geschichte der Eisenbahn in Senftenberg und alles was sich darum rankt. Norbert, einem Eisenbahner mit Leib und Seele, war es wohl schon immer ein Herzenswunsch genau dieses Thema in Form eines Buches abzuhandeln. Anläufe dazu hatte er bereits in einigen seiner vorherigen Veröffentlichungen genommen und das Buch des Vorjahres befasste sich bereits zu einem großen Teil mit der Eisenbahn in unserer Gegend.
Nun also die spezielle Senftenberger Eisenbahngeschichte und ich bin gespannt, was man aus dieser Thematik herausholen kann. Norbert arbeitet für gewöhnlich bis zur letzten Minute unter strengster Geheimhaltung und so bin ich tatsächlich nicht im Bilde, was den Leser erwartet.
Auch was uns bildlich in dem Buch präsentiert wird, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen. Ich vermute jedoch, daß die eine oder andere Abbildung des Senftenberger Bahnhofsgebäudes dabei sein wird, die von der Machart derer sind, die ich heute vorstellen möchte...
Senftenberg
Postkartenverlag Otto Lieske,
Papierhandlung, Senftenberg N.-L.
Aufnahme <= 1936
Sammlung Matthias Gleisner
Von diesen Ansichten des Senftenberger Bahnhofsgebäudes hatten wir schon die eine oder andere. Ich vermute, daß auch zukünftig noch Material dieser Art auftauchen wird. Mindestens einige noch nicht vorgestellte Ansichtskarten aus frühen DDR-Zeiten, ähnlich dem rechten Stück, stellen das Haus aus dieser Perspektive dar. Heutzutage erscheint eine Ansicht des Bahnhofs auf keiner Ansichtskarte mehr. Und das sicher nicht nur, weil eine solche Aufnahme durch das Dach des völlig überdimensionierten Busbahnhofs überhaupt nicht mehr möglich ist. Auch kann man mit dem Bahnhof, verstellte Sicht oder nicht, auch keinen Staat mehr machen. Das war zu Entstehungszeiten dieser beiden Ansichtskarten noch ganz anders.

Übrigens dürfte das rechte Motiv aus den 1950ern um einen 1. Mai herum aufgenommen worden sein.

Senftenberg
VEB VOLKSKUNSTVERLAG REICHENBACH I.V.
Echte Fotografie 1208/58
Best. Nr. 6/522
V 11 28 A 246/59 DDR
Aufnahme <= 1958
Sammlung Matthias Gleisner
Übrigens ist Senftenberger Eisenbahngeschichte(n) der mittlerweile siebente Band eine Serie, deren Bestandteile im Detail zwar unterschiedliche Themen bedienen, sich im Großen und Ganzen aber um die Senftenberger Heimatgeschichte verdient machen und aufgrund des beibehaltenen Formates guten Gewissens "Serie" genannt werden können.
Beginnend im Jahre 2010 veröffentlichte Norbert Jurk jedes Jahr kurz vor Weihnachten eines seines Bücher, von denen das 2011er vergriffen ist. Diesen Band bekommt man derzeit nur noch gebraucht, während die anderen Teile online oder im lokalen Buchhandel zu erwerben sind.

2010
2011
2012
2013
2014
2015
Ich wurde ja bereits mehrfach angesprochen, ob und wann denn nun endlich mein Buch erscheinen würde... Abgesehen davon, daß ich mir da immer noch selbst im Wege stehe, kommt es mir bisweilen wie bei "Hase und Igel" vor... Immer wenn ich zaghaft beginne, mir ein mögliches Konzept auszudenken, hat Nobert schon das nächste Werk in der Pipeline! Der Kerl legt einfach ein zu hohes Tempo für mich vor! Wenn ich dann mal endlich soweit bin, sind wahrscheinlich schon alle weggestorben, die sich für die Materie interessieren.

Aber vielleicht legt Norbert nach Nummer 7 und lila ("Der letzte Versuch") eine Pause ein? Wetten würde ich darauf nicht! Und daß er ganz damit aufhört, ohnehin nicht. Dazu kenne ich ihn mittlerweile gut genug. Apropos "Aufhören"... Vor kurzem erschien mit weitaus weniger Publicity als in den vergangenen Jahren "Kippensand 2017", der Heimatkalender für das Senftenberger Gebiet. Der Herausgeber Rolf Radochla gibt darin in seinem Einführungstext leider bekannt, daß er sich vorrangig aus betriebswirtschaftlichen Gründen von der Produktion verabschiedet. Gleichzeitig schreibt er von neuen Herausgebern und anderen Bedingungen, die möglicherweise ein Weiterleben der Publikation ermöglichen. Ich bekam in der Vergangenheit mit, daß eventuell Senftenberger Heimatforscher in die Bresche springen wollen, um den Heimatkalender nunmehr aus Senftenberg heraus (der Radochla-Verlag ist in Werben, Spreewald beheimatet) fortzuführen. Nach dem Untergang des sogenannten "Beirates für Heimatgeschichte der Stadt Senftenberg" betrachte ich diese Ambitionen kritisch. So wünschenswert eine Fortführung des Konzeptes auch ist, würde es mich in jedem Fall sehr überraschen, wenn es zu einem "Kippensand 2018" kommen würde...

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