Hier meine zusammengefassten Argumente (Mobilisierung), für neue Bürgermeister, Stadtverordnete und Arbeitsgruppen.
- Ohne Anschliff und Politur, weiß man im Moment vor Ort eben nicht, was man da vor sich hat. Dort wo er jetzt liegt, ist es eher ein Vandalismus-Objekt. Es wäre schade wenn er weiterhin am Waldrand vergammelt.
- Da der Findling einen gewaltigen 1,8 Milliarden Jahre alten „Migrationshintergrund“ hat (Südschweden), sollte man ihn an einem ehrenvollen Ort integrieren.
- Durch den Einsatz eines Dampfstrahl-Hochdruckreinigers, ist überhaupt erst eine Zuordnung als Smaland Granit (Herkunft) möglich.
- Die farbenfrohen, roten und braunen Alkalifeldspate, orangegelben Plagioklas, blau-grauer Quarz und schwarzes Biotit, sieht man nur, wenn er richtig gereinigt und angeschliffen ist!
An manchen Stellen ist evtl. auch noch gelbe Titanit-Kristalle zu finden?
- Die Aufarbeitung und Umsetzung, also weg von Bäumen!, wäre ein weiterer Schritt, um die Lausitzer Landschaft besser zu verstehen. Gewissermaßen ein „Gruß aus der Eiszeit“
- Die wenigsten Bürger dürften solch ein Schmuckstück, mit Anschnitt und Politur, schon mal gesehen haben!
- Durch den Anschliff kann man erst auf den Grund der „Seele des Findlings“ schauen. (Siehe Anlage)
- Da solch seltene und schöne Zeitzeugen der Erdgeschichte, in Zukunft nicht mehr ans Tageslicht gefördert werden. Ende des Braunkohle-Bergbaus in der Lausitz!. Man schaue auch mal Findling Ostermunzel!
- Solch ein ca. 10 m³ großes Geschiebe, stellt ja auch einen erheblichen materiellen Wert! dar.
- Erstaunlich, dass unserer NABU dieses seltene Exemplar, von 1973 aus dem Tagebau Meuro (heute Großräschener See), bisher nicht schützenswert fand und in Verbindung mit dem Zweckverband, anderswo gesichert/gereinigt hat.
- Ich liebe Geschiebe, weil sie „entgegenkommende“ Gesteine sind (vom Südschweden zu uns). Andere, alte Bergleute und Bürger müssten eigentlich von dem Vorschlag, zum schönen 27t-Koloss, auch begeistert sein.
- Als neuen Standort schlage ich vor: Seelounge Großkoschen, oder Spur der Steine am Spielplatz Stadthafen Senftenberg. Nicht unter Bäumen!
Natürlich muss vorher geprüft werden, ob am neuen Liegeplatz keine Versorgungsleitungen: Gas, Wasser, Strom und Kommunikation, verlaufen! Der Entwurf zur Infotafel, ist bei mir gerade in Arbeit!
Solch eine Infotafel fehlt z.B. am ehem. Gaumensegel. 5 Steinkugeln mit Mauerbogen laden zum Grübeln ein!
Glückauf!
Ehrfried der „Steinfried“