Umsetzung, Reinigung und Anschliff des Findlings am ehem. Ferienlager Großkoschen

An dieser Stelle können aktive Mitglieder des Forums ihre Beiträge leisten. Diese müssen somit nicht zwingend einem Thema der "Neues"-Seiten zugeordnet sein.
Ehrfried
Beiträge: 12
Registriert: Mi 19. Mär 2025, 11:07
Wohnort: Senftenberg
Kontaktdaten:

Umsetzung, Reinigung und Anschliff des Findlings am ehem. Ferienlager Großkoschen

Beitragvon Ehrfried » Fr 13. Feb 2026, 11:14

Hier meine zusammengefassten Argumente (Mobilisierung), für neue Bürgermeister, Stadtverordnete und Arbeitsgruppen.

- Ohne Anschliff und Politur, weiß man im Moment vor Ort eben nicht, was man da vor sich hat. Dort wo er jetzt liegt, ist es eher ein Vandalismus-Objekt. Es wäre schade wenn er weiterhin am Waldrand vergammelt.

- Da der Findling einen gewaltigen 1,8 Milliarden Jahre alten „Migrationshintergrund“ hat (Südschweden), sollte man ihn an einem ehrenvollen Ort integrieren.

- Durch den Einsatz eines Dampfstrahl-Hochdruckreinigers, ist überhaupt erst eine Zuordnung als Smaland Granit (Herkunft) möglich.

- Die farbenfrohen, roten und braunen Alkalifeldspate, orangegelben Plagioklas, blau-grauer Quarz und schwarzes Biotit, sieht man nur, wenn er richtig gereinigt und angeschliffen ist!
An manchen Stellen ist evtl. auch noch gelbe Titanit-Kristalle zu finden?

- Die Aufarbeitung und Umsetzung, also weg von Bäumen!, wäre ein weiterer Schritt, um die Lausitzer Landschaft besser zu verstehen. Gewissermaßen ein „Gruß aus der Eiszeit“

- Die wenigsten Bürger dürften solch ein Schmuckstück, mit Anschnitt und Politur, schon mal gesehen haben!

- Durch den Anschliff kann man erst auf den Grund der „Seele des Findlings“ schauen. (Siehe Anlage)

- Da solch seltene und schöne Zeitzeugen der Erdgeschichte, in Zukunft nicht mehr ans Tageslicht gefördert werden. Ende des Braunkohle-Bergbaus in der Lausitz!. Man schaue auch mal Findling Ostermunzel!

- Solch ein ca. 10 m³ großes Geschiebe, stellt ja auch einen erheblichen materiellen Wert! dar.

- Erstaunlich, dass unserer NABU dieses seltene Exemplar, von 1973 aus dem Tagebau Meuro (heute Großräschener See), bisher nicht schützenswert fand und in Verbindung mit dem Zweckverband, anderswo gesichert/gereinigt hat.

Smaland_Ostergoetland_Granite_Gleisner.jpg

- Ich liebe Geschiebe, weil sie „entgegenkommende“ Gesteine sind (vom Südschweden zu uns). Andere, alte Bergleute und Bürger müssten eigentlich von dem Vorschlag, zum schönen 27t-Koloss, auch begeistert sein.

- Als neuen Standort schlage ich vor: Seelounge Großkoschen, oder Spur der Steine am Spielplatz Stadthafen Senftenberg. Nicht unter Bäumen!
Natürlich muss vorher geprüft werden, ob am neuen Liegeplatz keine Versorgungsleitungen: Gas, Wasser, Strom und Kommunikation, verlaufen! Der Entwurf zur Infotafel, ist bei mir gerade in Arbeit!

Solch eine Infotafel fehlt z.B. am ehem. Gaumensegel. 5 Steinkugeln mit Mauerbogen laden zum Grübeln ein!

Glückauf!
Ehrfried der „Steinfried“

Zurück zu „Dies und das“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 23 Gäste