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Ich lasse die Themen der letztehn drei Wochen noch mal kurz aufblitzen... die Ernst-Thälmann-Straße ist dabei, heute mal das andere Ende. "Gaststätte" passt auch,
wenn auch nicht in Form von Innenaufnahmen. Und die "Kladde" ist auch dabei denn die beiden folgenden Fotografien stammen von daraus:
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Senftenberg-bezogene HO-Reklame (1960)
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Die damaligen Neon-Schriftzüge hatten größtenteils eine wirklich tolle Typographie. Und nicht nur die! Auch auf stinknormalen Ladenschildern, wie zum Beispiel beim
Körbchen, das wir auf der Reklame links oben sehen, wurde eine Ästhetik an den Tag gelegt, die später kaum noch erreicht wurde. Ab Mitte der 1970er konnte die
DEWAG nur noch sachlich und damit langweilig.
Schade eigentlich, daß derartiges komplett aus dem Stadtbild verschwand und auch nicht wiederkehrte. Die designierte Senftenberg-Chronistin Frau Dr. Dreesbach hätte ihre
wahre Freude daran gehabt. Sie geht als buchstabenverliebte Person nämlich auf Jagd nach solchen vintage oder wenigstens retro Beschriftungen,
um diese fotografisch festzuhalten. Ihre Ausbeute im Großraum Senftenberg war diesbezüglich und aus obigem Grund bislang ziemlich mager. Siehe rechts.
hört man dieser Tage selten. Die Kommunikationsabteilung des Rathauses hüllt sich in diesem Fall in vornehmes Schweigen und auch die Chronistin selbst hinterlässt aktuell keine sichtbaren Spuren in unserer Stadt. Für das Jahr 2026 wurden von ihr ursprünglich einmal 900 Arbeitsstunden veranschlagt. 1.400 weitere sollten bis zum 30. September 2028, dem Abgabedatum, folgen. Wieviele tatsächlich schon "verbraten" wurden, entzieht sich meiner Kenntnis. Und geht mich auch nichts an. ![]() Mich beschleicht nur immer stärker die Angst, daß vor dem Hintergrund der doch recht kurzen Restzeit der inhaltliche Teil mit der heißen Nadel gestrickt werden könnte. Auch wenn manche sagen: "es sind ja immerhin noch 2 Jahre Zeit", halte ich das für die zu bewältigende Aufgabe jetzt nicht gerade für üppig. Doch vielleicht ist mein Anspruch auch einfach zu hoch. Ich hoffe, daß uns 2029 nicht irgendwelche "Geschichten aus dem Paulaner-Garten" erzählt werden. Ich glaube bezüglich #DDR könnte Frau Dr. Dreesbach noch ein wenig Nachhilfe ![]() vertragen. Freiwillige vor!
Apropos "Geschichten aus dem Paulaner-Garten"... In der aktuellen Berichterstattung zum Thema "80 Jahre Theater Senftenberg" wurde eine Verbindung Armin Müller-Stahl ←→ Theater
offiziell als Mythos deklariert. Ohne Erklärung, wie es zu der angeblichen Legende kam und wodurch sie wiederlegt wurde. Bemerkenswert auch, daß man das erst jetzt herausgefunden
hat, nachdem man doch schon 20+ Jahre an der Theater-Chronik feilt. Nun muß wohl oder übel das halbe Internet umgeschrieben werden, inklusive die Theater-eigene
Website. |
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