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Welche konkreten Anregungen und Hinweise aus dieser "Projektgruppe" kamen blieb ebenso im Dunkeln wie die Angabe, wer denn selbiger überhaupt
angehört. Vielleicht sind es die selben Personen, die die Idee haben, ein "kurzes Vorher-Nachher-Video
zu einigen wichtigen Orten in der Stadt (zu) erstellen, um sichtbar zu machen, wie nachhaltig und positiv sich Senftenberg in den
vergangenen Jahrzehnten entwickelt hat" und dafür bei mir um Mithilfe beim Aufstöbern aussagekräftiger Vorher-Bildern (1970 - 2010) warben.
Und das war's auch schon, was in den letzten Tagen und Wochen in der Stadt passierte und das von mir zu beackernde Feld berührte. Sobald mir Updates vorliegen
informiere ich natürlich meine Leserschaft umgehend. Obwohl das ja eigentlich nicht meine Aufgabe ist. |
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Und aus der zweiten Kategorie - der digitalen - möchte ich heute zwei Stücke präsentieren,
die etwas abweichend von herkömmlichen Ansichtskarten sind. Nicht auf den ersten Blick.
Aber auf den zweiten! Dabei passen beide Motive inhaltlich irgendwie zusammen, sind von der Machart und den Umständen ihrer Veröffentlichung aber doch unterschiedlich. Von Stücken, die dem rechts abgebildeten nahe stehen, stellte ich in der Vergangenheit schon ein paar vor. Unter anderem unter Neues 375. Dabei wies ich auf den besonderen Verwendungszweck dieser Postkarten hin denn der liegt in dem rückseitigen Aufdruck begründet: Die Anhaltischen Kohlenwerke informierten mit derartigen Postkarten ihre Abnehmer in Handel und Industrie über die bevorstehende Lieferung von soundsoviel Waggons mit Briketts oder Rohkohle. Sehr stilvoll, wie ich finde. Eine solche Rückseite ist innerhalb von Neues 375 zu finden. Genauso wie der Nachweis, daß Marie III eben keine Brikettfabrik, sondern lediglich eine Art Umschlageinrichtung war. Hier kam die Rohkohle via Kettenbahn an, wurde ggf. in einem Kohlenbunker zwischengeparkt und danach in solche Züge verladen, wie wir einen auf dem Ansichtskartenmotiv erkennen. Die Züge brachten ihre Fracht danach auf einer ca. 6,5 km langen Strecke bis zur Brikettfabrik Marie I in Reppist. Nicht mehr. Nicht weniger. Leider hält sich das Gerücht von der "Brikettfabrik Marie III" bis auf den heutigen Tag. Egal wie oft und wie plausibel ich dagegen argumentiere.
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B.8607.
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| Auf seinem Weg von Marie III nach Marie I eingefangen, wurde ein Kohlenzug auf der nachfolgenden Ansichtskarte. Die verwendete Aufnahme könnte dem Einen oder Anderen bekannt vorkommen. Norbert Jurk verwendete sie in einem seiner Heimatbücher. Dort jedoch vom Ursprungsfoto abgenommen, in sehr viel besserer Qualität und nicht retuschiert wie hier. Leider liegt mir kein Scan besagten Fotos vor, der meinen Qualitätsansprüchen gerecht wird, weshalb ich notgedrungen - andererseits aber doch ganz gerne - auf diese Ansichtskartenvariante zurückgreife. | ||
Denn dazu gibt es vielleicht doch ein bisschen was zu erzählen. Aber schnell noch zum Motiv selbst:
Wo genau sich damals die Bahnstrecken kreuzten wird wohl nicht mehr ermittelbar sein. Ist wahrscheinlich auch
für keinen mehr von Interesse. Bemerkenswert hingegen sind die beiden unterschiedlichen E-Lok-Typen. Dabei
sticht die Lok unten mehr heraus als die auf der Brücke. Von dieser vergleichsweise kleinen Lok haben wir
im Laufe der Jahre schon einige Aufnahmen gesehen. In unserem Gebiet wurde dieses Modell (Siemens-Schuckert No. 334)
offenbar ausschließlich von den Anhaltischen Kohlenwerken eingesetzt.
bildabgewandte Seite, die Abbildung selbst "steht Kopf" |
Aufnahme <= 1925
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Nach meinem Dafürhalten stammt das Stück aus einem Kalender, der durch die Firma Borsig herausgegeben wurde. Wie komme ich darauf?
Der verwendete Karton ist signifikant leichter und damit "lappiger" als bei herkömmlichen Ansichtskarten. | ||