Neueres

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Älteres

Durch den Niemtscher Park ist es nur ein Katzensprung zu dem Ort, den wir heute nur unter Brieske-Dorf kennen. Postkarten aus diesem Gebiet sind äußerst rar und mir ist höchstens noch ganz dunkel ein weiteres Motiv von dort bekannt.
Woher nach dem Passieren von Schroschks Bäckerei plötzlich der Gartenschlauch in meinem Wanderrucksack herkam, kann ich mir auch nicht erklären...

Senftenberger Anzeiger (1928)
Senftenberg
Verlag P.Hensel, Marga S.12
e83
Aufnahme <= 1940
Museen OSL
Die Strecke zwischen Groß-Koschen und Niemtsch stellt die längste Etappe ohne Zwischenstopp meines Fußmarsches dar. AK_Nie 001_1 zeigt das Niemtscher "Schloss" derer von Götz zur Zeit der Jahrhundertwende (gemeint ist natürlich vom 19. zum 20. Jh.).
Der zum Entstehungszeitpunkt dieser Postkarte aktuell "regierende" Albrecht von Götz starb im Jahre 1922 im hohen Alter von 85 Jahren.

Ich kann mich noch dunkel daran erinnern, als Schuljunge einmal mit Klassenkameraden aus Niemtsch und Brieske in den Ruinen dieses Gebäudes herumgekrochen zu sein. Ein aufmerksamer Erwachsener stellte uns nach der Tat und wollte wissen, in welche Klasse welcher Schule wir gehen würden, um unseren Klassenlehrer zu informieren... Wir sagten: "Schule 7".


Rechts ist das Wappen derer von Götz, welches sich auch auf der Postkarte befindet, nochmals in Glanz und Gloria abgebildet.
Senftenberg
24555
Herm. Meyer, photogr. Atelier,
Senftenberg, N.L.
Aufnahme <= 1901
Sammlung Fred Förster
Wappen von Goetz
Mittlerweile bin ich auf meinem Marsch rund um Senftenberg in Groß-Koschen angelangt. AK_Kos 002_1 ist derzeit nicht sicher datierbar. Der auf der bildabgewandten Seite vermerkte Betreiber Alfred Pohle übernahm 1929 den "Gasthof zum Krug". Die Motive der Postkarte könnten durchaus in jenem Jahr aufgenommen worden sein.
Otto Schlicke, Dresden-A. 16
l 92
Aufnahme <= 19??
Sammlung Peter Schaer
Senftenberger Anzeiger (1929)
Senftenberg

Neben dem reinen Mühlenbetrieb erlangte die Hammermühle auf dem Weg von Senftenberg nach Großkoschen einen sehr guten Ruf als das Ausflugsziel der Leute aus Senftenberg und Umgebung. Gutes Essen, schöne Landschaft, Vergnügungen aller Art (Kahnfahrten, Kegeln, Tanz) festigten das positive Image.
Zu Zeiten von Adolf Nazi wurde der Hammermühle eine weitere Aufgabe zugedacht... Man richtete dort ein Kindererholungsheim ein. Den Begriff "Erholung" fasste man zu dieser Zeit etwas weiter, wie folgender Originalartikel aus dem Senftenberger Anzeiger des Jahres 1939 zeigt...
Emil Weissgärber, Senftenberg N.-L.
6326
Aufnahme <= 1941
Sammlung Wilfried Schmidt
Senftenberg

Nach kurzer Zeit entlang der schwarzen Elster erreicht man Buchwalde. Man kann sich sicher sein, dass immer wenn von einer Postkarte aus diesem Vorort Senftenbergs die Rede ist, die Gaststätte "Zu den drei Linden" abgebildet ist.
An anderen vorzeigbaren Ecken mangelte es offensichtlich.
Ob der Herr links im Bild Mitglied im Radfahrer-Verein "Fahr wohl" war, ist nicht überliefert.

Senftenberg
Verlag R.Fleischbein, Aschaffenburg.
Aufnahme <= 1901
Sammlung Matthias Gleisner
Beginnend heute, möchte ich das Senftenberger Stadtgebiet verlassen und stattdessen eine Wanderung rings um meine Heimatstadt unternehmen. Der Ausflug, der in der Realität bei guter Kondition vielleicht einen Tag strammen Fußmarsch beanspruchen würde, wird uns für die nächsten 7 Tage beschäftigen. Wer keine Lust hat mitzukommen, der kann zuhause bleiben!
Mein Marsch beginnt an der schwarzen Elster, wo ich mittels AK_SFB 372_1 einem weiteren Wanderer (oder ist es gar ein Jäger?) begegne.
Geografisch ist dieses Motiv schwer einzuordnen. Das könnte fast überall an der Elster sein.
Verlag: G.R. Ziethe, Senftenberg.
12 57989
Aufnahme <= 1915
Sammlung Norbert Jurk
Senftenberg
Die alte "Rechnitz-Seuche"... 4 für sich allein interessante Ansichten werden auf eine einzige Karte gepresst. Undenkbar ohne Lupe oder digitale Vergrößerung Details zu erkennen.
Postkarten Versandhaus Otto Rechnitz, Cottbus
Aufnahme <= 1902
Sammlung Erika Fischer
Senftenberg

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