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Älteres

Die Senftenberger Bahnhofstrasse hatte wir eine ganze Zeit nicht. Deshalb heute eine schöne Szene vom Anfang der 1930er Jahre. Es war Mittagszeit.
Links der Laden von R.Toronczyk, der dort nur kurze Zeit bestand (möglicherweise war er einfach zu billig...)
.
Deswegen dürfte der Name im kollektiven Gedächtnis der Senftenberger eher lose verankert sein... wenn überhaupt.

Senftenberger Anzeiger (1932)
Senftenberg
Mühlbach's Postkarte;
Verlag: Reinhard Rothe, Meißen.
R 31179
Aufnahme <= 1932
Sammlung Norbert Jurk
Eine Innenaufnahme der etwas anderen Art. Mit allergrösster Wahrscheinlichkeit wurden die Bergschüler im Fotostudio von Hermann Meyer fotografiert. Womit die Abbildung im Subarchiv Senftenberg doch irgendwie ganz gut aufgehoben ist.

Senftenberger Anzeiger (1889)
Senftenberg
77276
Photogr. u. Verlag v. Herm. Meyer,
Senftenberg N.-L.
Aufnahme <= 1903
Sammlung Detlef Krumm
Hätte jemand gewusst, welche Adresse wir auf nebenstehender Fotopostkarte sehen? Nein? Ich verrate es.
Abgebildet ist die Bäckerei Joseph Opitz in der Calauer Strasse 23. Das Haus steht noch, wobei in den letzten Jahren massive Umbaumassnahmen daran vorgenommen wurden. Nach der Wende befand sich hier für lange Zeit der Einkaufsmarkt Mischur. Neuerdings hat ein Kosmetikstudio dort seine Zelte aufgeschlagen.
Senftenberg
Aufnahme <= 19??
Sammlung Fred Förster
Zwei Ansichten vom Senftenberger Altmarkt. Beide dürften zeitlich nah beieinander liegen. Während die Postkarte noch einigermassen sicher zu datieren ist, kann für die Fotografie (rechts) derzeit kein Maximaldatum festgelegt werden.
Sicher ist, dass die Aufnahme frühestens 1934 gemacht wurde. Bis zum September 1933 prangte über dem Geschäft, an welchem "Paul Bsdok" erkennbar ist, noch der Namenszug "Herm. Punitzer Nachf.".

Senftenberg
Verlag: Kaufhaus Waldschmidt,
Senftenberg
Aufnahme <= 1939
Sammlung Norbert Jurk
Senftenberger Anzeiger (1939)
Senftenberg
Aufnahme <= 19??
Museen OSL

Um nochmals auf die rechte Fotografie zurückzukommen... Das Haus, welches man hierauf mit seiner Giebelseite sehen kann, ist die Adresse Markt 15 und ist momentan einer der grössten Schandflecken der sehr schön sanierten Senftenberger Innenstadt. Man kann die Vorderansicht des Hauses auf der linken Postkarte erkennen, denn die beiden Aufnahmen wurden praktisch vom jeweils entgegengesetzten Standort aus angefertigt.
Wir können auch sehen, dass sich im Haus nebenan (Markt 14) zu dieser Zeit die Städtische Volksbücherei befand, was das Datum der Aufnahme auch nach unten eingrenzt... Leider haben wir derzeit grosse Lücken bzgl. des Senftenberger Anzeigers von Ende der 1930er Jahre, weshalb ich derzeit nicht aussagefähig bin, ob die Bücherei 1937 oder 1938 eingerichtet wurde.

Senftenberger Anzeiger (1941)
Senftenberg
Sammlung Matthias Gleisner
Senftenberger Anzeiger (1918)
Senftenberg
Stark & Sachse, Grossenhain
Sammlung Erika Fischer
Senftenberg
Stark & Sachse, Grossenhain
Sammlung Erika Fischer
Senftenberg
Stark & Sachse, Grossenhain
Sammlung Erika Fischer
Senftenberg
Stark & Sachse, Grossenhain
Sammlung Erika Fischer
Senftenberg
Stark & Sachse, Grossenhain
Sammlung Erika Fischer

Ich stellte vor knapp zwei Monaten hier bereits sogenanntes "Notgeld" vor, welches aus Kleingeldmangel während zweier Zeitabschnitte (1. Weltkrieg, Inflationszeit) eingeführt werden musste. Damals handelte es sich um spezielle Senftenberger Ersatzwährung. Heute präsentiere ich Scheine, die ausschliesslich in Verkaufsstellen der Ilse-Wohlfahrtsgesellschaft gültig waren. Da ich innerhalb meines Projektes mit Grube Marga und Grube Anna-Mathilde zwei Orte betrachte, in denen die Ilse Verkaufseinrichtungen und Gaststätten betrieb, gehören diese Relikte der Vergangenheit zweifellos dazu.
Es fällt auf, dass keiner der abgebildeten Scheine eine Datumsangabe trägt. Das erschwert die Datierung. Leicht zu erkennen ist der Umstand, dass der oberste Schein einer anderen "Serie" angehört, als der Rest. Ich muss mich ab hier auf die Angaben eines Händlers für derartige Sammelobjekte verlassen und lege fest, dass die erste Serie aus dem Jahr 1918 stammt. Sie umfasst im Übrigen auch noch die Nennwerte 5, 10, 20 und 50 Pfennige, die mir jedoch bislang nicht als Original vorlagen. Für diese Serie griff man auf ein Design zurück, welches auch andere Städte und Einrichtungen verwendeten. Man überdruckte demnach eine uniforme Grundlage mit den jeweiligen lokalen und werttechnischen Angaben. Weit aufwändiger, da mit eindeutig lokalem Bezug wurde die zweite Serie, die aus dem Jahr 1921 stammt, gestaltet. Sie ist hier auch vollständig mit allen Nennwerten wiedergegeben.

Dass dieses Notgeld in den jeweiligen Jahren auch in der Fleischerei von Grube Marga, deren Innenraum wir auf nebenstehender Postkarte sehen, den Besitzer wechselte, davon können wir wohl sicher ausgehen.
Verlag der Ilse-Wohlfahrtsgesellschaft m.b.H.,
Grube Ilse, N.-L.
8631
R. 16464
Aufnahme <= 1910
Sammlung Matthias Gleisner
Senftenberg
Senftenberg
AK_GMa 043_1
von <= 1916 auf <= 1914

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