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Älteres


Senftenberg
Photogr. u. Verlag Fr. Kachel,
Senftenberg, N.-L. Tel. 466.
Groß-Räschen Tel. 65
P 6948 24
Aufnahme <= 1925
Sammlung Erika Fischer
Senftenberger Anzeiger (1925)
Die Betreiber des "Löwen" gaben sich sprichwörtlich die Klinke in die Hand. Zwischen Haberland links und Schmöhl rechts wurde das Lokal in der Zeit von August 1926 bis Juni 1929 von einem gewissen Ernst Krätschmar geführt.

Im Übrigen gibt es die rechte Karte auch in "normaler" Färbung. Ich habe mich jedoch für die giftgrüne Variante entschieden, damit hier ein bischen Farbe reinkommt.

Senftenberg
k87
Aufnahme <= 1930
Sammlung Fred Förster
P.S. : www.gruss-aus-senftenberg.de ist heute 2 Jahre alt... nur mal so nebenbei...


Der Senftenberger Markt lässt uns noch nicht los! Heute eine schön umrahmte Variante, die höchstwahrscheinlich zu nachfolgendem Inserat aus dem Senftenberger Anzeiger passt. Oder was sonst ist eine "Brikett-Karte"?

Senftenberger Anzeiger (1908)
Wer gut aufgepasst hat, wird sich erinnern, dass ich vor langer Zeit ein ähnliches Exemplar vorgestellt habe...

Senftenberg

Senftenberg
Verlag Wilhelm Brückner,
Senftenberg N.-L.
Bahnhofstr. 27
Nr. 7196
Aufnahme <= 1908
Sammlung Matthias Gleisner

Ob man es glaubt oder nicht - beide heutige Motive zeigen ein und dieselbe Adresse! Markt 9. Auf die obere Abbildung bin ich schon seitdem ich dieses Projekt betreibe und sie auf dem Einband des zweiten Forkert-Buches gesehen habe, scharf. Dank Wolfgang Dommaschk, der sie mir neben einer Reihe anderer historischer Senftenberger Ansichten zur Verfügung stellte, kann ich sie heute endlich auf www.gruss-aus-senftenberg.de vorstellen.
Technisch gesehen handelt es sich dabei um einen dieser Weissgärber- Abzüge, mit denen die jeweiligen Betreiber des Fotoateliers bereits zu DDR-Zeiten, aber auch nach der Wende eine Mark nebenher machten. Leider ist den meisten dieser Abzüge gemein, dass sie sehr kontrastreich ausfallen. Das oftmalige Fehlen der Mitteltöne spricht nicht gerade für handwerkliche Meisterschaft und lässt die Aufnahmen sehr kalt wirken. Ich versuche zwar hier und da noch etwas herauszuholen, aber wo nichts ist, da kann man nicht mehr viel drehen.
Egal! Es ist das Beste was mir momentan zur Verfügung steht und besser als garnichts. Doch zurück zum eigentlichen Thema...
Während wir uns mit <= 1916 für die erste Abbildung im normalen Rahmen bewegen, schlägt für die zweite Abbildung ein sensationelles <= 1880 zu Buche! Bezüglich der Datierung der Aufnahme hatte sich schon vor mir jemand auf diese Angabe festgelegt und dies handschriftlich auf der Bildseite vermerkt.
Ich kann dieses Datum derzeit auch nicht besser bestimmen, da bereits mein Vorgänger scheinbar dieselbe Methode verwendete, indem er die archivierten Ausgaben des Senftenberger Anzeiger zu Rate zog und dort keinerlei Reklame, weder von Max Clemens Killig noch Oswald Neumann, fand. Besagte archivierte Ausgaben reichen bis zum Jahr 1881 zurück und so kann man mit relativer Sicherheit sagen, dass in jenem Jahr die beiden Geschäfte unter diesen Namen nicht mehr existierten.
Einzig der dritte im Bunde - die Buchbinderei Pelz - operierte noch weit über das Jahr 1880 hinaus. Friedrich Pelz begründete übrigens 1875 den Senftenberger Anzeiger. Mit dem Einstieg Georg Grubanns 1882 und der schrittweisen Wandlung der Zeitung hin zu einem Tagesblatt wurde diese zu einem Verkaufsschlager.
Die beiden Geschäftsleute machten übrigens schon 1885, also einige Jahre vor der "Erfindung" der Ansichtskarte, mit dem Slogan "Gruss aus Senftenberg" Kasse...

Senftenberger Anzeiger (1885)
Ganz sicher ist jedoch, dass die Aufnahme vor 1899 gemacht wurde, denn diese Jahreszahl kann man an dem Neubau, der nun auch schon fast 115 Jahre auf der Uhr hat, sehen.
Ich glaube, ich muss nun wirklich ernsthaft darüber nachdenken, den Untertitel meines Projektes in "Senftenberger Motive auf historischen Postkarten und Photographien 1880 - 1945" zu ändern.
Senftenberg
Aufnahme <= 1916
Sammlung Wolfgang Dommaschk
Senftenberger Anzeiger (1914)
Senftenberg
Aufnahme <= 1880
Museen OSL

Wem meine heutige Motiv-Auswahl ziemlich Ilse-lastig vorkommt... Recht hat er! Der Grund dafür ist der, dass ich Norbert Jurk ein wenig bei den Arbeiten an seinem neuen Buch unter die Arme gegriffen habe, welches stark auf die Standorte der Ilse Bergbau AG fokussieren wird.
Ich bereitete eine kleine Anzahl von Abbildungen auf, damit diese in bestmöglicher Qualität in seinem neuen Werk abgedruckt werden können. Und diese Arbeit möchte ich natürlich nicht lange im digitalen Schubkasten versauern lassen.

Während wir es bei AK_Sed 013_1 noch mit einer realen Ansicht zu tun haben, sind die beiden folgenden Postkartenmotive stark fantasiebehaftet.

Senftenberg
Druck u. Verlag Max Beyer,
Berlin-Halensee
Aufnahme <= 1909
Sammlung Fred Förster
Senftenberg
Druck u. Verlag Max Beyer,
Berlin-Halensee
Aufnahme <= 1909
Sammlung Fred Förster
Senftenberg
Verlag der Ilse-Wohlfahrtsgesellschaft m.b.H.,
Grube Ilse
4124.
Aufnahme <= 1914
Sammlung Fred Förster

Aus diesem Grund, und auch weil Grube Renate in Freienhufen eigentlich nicht zu meinem "Betätigungsfeld" gehört, habe ich diese beiden Motive im Subarchiv Sonstiges eingeordnet.
Die Betrachtung der beiden Abbildungen, die ich als "Reklame" klassifizieren würde, weckt in mir Erinnerungen an Bilder aus Science Fiction-Büchern der 1950er Jahre. So ungefähr wurden dort die Bedingungen auf fremden Planeten illustriert. Die Verbindung zu "Mondlandschaften" ist ja auch gar nicht einmal so weit hergeholt.

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