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Als Beifang bezeichnet man in der Fischerei diejenigen Fische, die zwar ins Netz gegangen sind, aber nicht das eigentliche Fangziel waren. Dieser Beifang wird
teilweise verwertet zum allergrößten Teil aber wieder ins Meer gekippt. An dieser Stelle nun der Aufruf an das Publikum, mich bitte (auch) zu kontaktieren, wenn einem solche - im Fachjargon Ephemera genannte - Stücke in die Hände fallen, die irgendeinen Zusammenhang mit der Historie des von mir beackerten Gebietes zu tun haben oder zu tun haben könnten. Prinzipiell kann alles wichtig sein und es lohnt sich in den meisten Fällen, da mal einen Blick drauf zu werfen.
An anderer Stelle - als es um den Aufruf zur Mitarbeit an der nunmehr wieder vakanten Senftenberg-Chronik ging - hatte ich ja schon durchklingen lassen, daß ich die Beschränkung auf
das Einliefern von Fotos, die der damalige Chronist in spe in den Raum stellte, für viel zu kurz gesprungen halte. Zu manchen Ereignissen gibt es unter Umständen überhaupt
kein Bildmaterial aber vielleicht doch die eine oder andere "Sache" (Annoncen, Abzeichen, Programmhefte, Ausweise, usw. usf.), die der staubtrockenen Erzählung ggf. eine visuelle
Aufwertung zukommen lassen. Weil es so schön ist, präsentiere ich nachfolgend vier Stücke (zwei davon aus o.g. Konvolut), die meinem Projektgedanken am nächsten stehen. Ganz einfach, weil es sich um Stücke handelt, die erstens auf ähnlich starkem Karton gedruckt sind und zweitens in etwa oder genau die Abmaße von Ansichtskarten haben: |
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Und auch hier noch einmal ein Aufruf in eigener Sache: Ja, auch solche Geschäftspostkarten sind bei mir immer herzlich willkommen!
Und noch etwas... ebenfalls vor einer Woche fand ich in meinem Hausbriefkasten ein kleines Konvolut an schwarz-weißen Fotoabzügen.
Augenscheinlich stammen die Aufnahmen aus den 1970ern und aus dem Dunstkreis der Lausitzer Rundschau. Sie stellen mutmaßlich in
mehreren Fällen die Grundlage von Illustrationen in der damaligen Lokalpresse dar. Grundsätzlich nicht wirklich aufregend da
"Arbeiterbilder" aber eben auch nicht uninteressant. Es geht dabei mehrheitlich um den Aufbau des Wohngebiets "Süd" und man kann
hier und da erkennen, mit welchem Ausschußmaterial die Blöcke errichtet wurden. Ein Wunder, daß die noch stehen! |
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