Mit AK_GMa 018_1 wird die "Marga-Woche" beendet. Abgebildet ist eine Szenerie an der Kreuzung Hauptstraße/Ringstraße
in Richtung Nordstraße. Die Hauptstraße wurde später in Franz-Mehring-Straße umbenannt. Gleichzeitig taucht eine neue Nummer auf einer Karte des Verlags Schäfer (Dresden) auf und ich bin mir noch nicht sicher, wie diese zu meiner Theorie passt.
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Es ist schon traurig, wenn man sich einmal vor Augen führt, wie viele große Säle in und um Senftenberg existierten. Säle,
in denen jedes Wochenende und selbst unter der Woche etwas los war. 40 Jahre Sozialismus haben nicht vermocht, was nur wenige Jahre freie Marktwirtschaft
vollbrachten: Heute finden Abschlussbälle, Neujahrsempfänge und Jugendweihen in Mensen, Sport- und sogar Reithallen statt.
Inklusive der fürchterlichen Akustik. Vorbei die Zeiten, wo derartige "Events" in Gebäuden wie der Kaiserkrone oder Kulturhaus Franz Mehring, wie es lange Jahre hieß, stattfanden. Heute soll an eben dieses Haus mit einer Außen- (AK_GMa 016_1) und zwei Innenansichten (AK_GMa 003_2, AK_GMa 017_1) erinnert werden.
Verlag der Ilse-Wohlfahrtsgesellschaft m.b.H.,
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Verlag der Ilse-Wohlfahrtsgesellschaft m.b.H.,
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Typisch für die Zeit, wie das Verkaufspersonal von Bäcker und Fleischerei für das Foto auf AK_GMa 015_1 "in Stellung"
gebracht wurde.
Verlag der Ilse-Wohlfahrtsgesellschaft m.b.H.,
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So ganz klar komme ich mit dem Motiv von AK_GMa 014_1 noch nicht. Oberflächlich betrachtet, handelt es sich um eine
colorierte Luftaufnahme. Schaut man näher hin, fallen einem jedoch eine Reihe von Dingen auf, die nicht der Realität
entsprechen. Marga-Experten werden sicher ein Dutzend Differenzen zur Wirklichkeit aufspüren. Zudem existierte nach
meinem Dafürhalten zu der Zeit, in der die Aufnahme entstand, die Technik der Luftaufnahme noch nicht. Zumindest war
sie nicht so verbreitet, dass man davon ausgehen könnte, ein Flecken wie Grube Marga wäre in die engere Auswahl dafür
gekommen. Deshalb glaube ich, dass es sich vom Grundsatz her, um die Darstellung eines Planungsstandes handelt. Was mich noch zweifeln lässt, ist die ziemlich gute Darstellung, die in einigen Randbereichen sogar fotorealistisch erscheint. Eine Standard-Planungsunterlage sah und sieht sicher weniger realistisch aus. Eher so wie auf der unteren Abbildung, die die ganze Szenerie genau aus der entgegen gesetzten Perspektive darstellt, und ebenfalls "Fehler" enthält. Diese Abbildung erweckt eher den Eindruck einer Planungsunterlage und ist meines Wissens nie auf einer Postkarte verwendet worden. ![]() |
Verl. der Ilse-Wohlfahrtsgesellschaft m.b.H.,
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Wie vor einiger Zeit von mir prophezeit, ist eine weitere, nunmehr die vierte, Postkarte des Verlags Schäfer (Dresden) aufgetaucht,
welche dieselbe Seriennummer trägt, wie alle vorangegangenen. Man kann somit mit Sicherheit davon ausgehen, dass dies kein Versehen
ist, sondern dass es sich bei jener 7639 um eine Seriennummer im strengen Wortsinn handelt... alle Motive der Serie
"Grube Marga" tragen ein und dieselbe Nummer. Gleichzeitig dürfte es als sicher gelten, dass sämtliche Motive dieser Serie in einem
kurzen zeitlichen Rahmen aufgenommen wurden. Das lässt sich besonders gut am heutigen Neuzugang festmachen. AK_GMa 013_1 liefert uns ein Bild der Schule. Und genau wie auf AK_GMa 009_1 kann man am Bildrand erkennen, dass sich die Fleischerei noch im Bau befindet.
7639
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Das zweite Motiv in der Grube Marga-Woche stammt ebenfalls aus der Sammlung von Andreas Schild. AK_GMa 012_1 zeigt
einen Blick vom Dach der Kaiserkrone hinein in die Kirchstrasse.
Verlag Ilse-Wohlfahrtsgesellschaft m.b.H.,
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It’s Marga-time! Die neue Woche steht vollständig unter dem Motto Grube Marga. Dafür gibt es mehrere Gründe.
Einerseits möchte ich die Sammlung von Andreas Schild gebührend würdigen. Andererseits will ich das
Ungleichgewicht zwischen Senftenberger und Briesker Motiven etwas ausgleichen, ohne mir Illusionen zu machen,
dass es jemals ein Gleichgewicht geben wird. Dazu sind die "Senftenberger" zahlenmäßig einfach zu übermächtig.
Gleichzeitig soll dies aber auch ein Signal an die Briesker sein, daran mitzuwirken, dass Marga nicht den
Anschluss verliert. Es muss Sammler in Brieske geben, die sich leider bislang noch nicht bei mir gemeldet
haben. Bis dahin kann ich wenigstens teilweise auf die Sammlung von Andreas Schild zurückgreifen.
Darin enthalten sind historische Postkarten mit Motiven aus Grube Marga, sowie weitere aus dem größeren Umkreis
von Senftenberg. Letztere werden unter Umständen in ein Folgeprojekt einfließen. Dafür einen herzlichen Dank an Andreas Schild aus Cottbus. Andreas ist übrigens selbst breit aufgestellt, was die Historie unser Region betrifft. Wer sich ein erstes Bild darüber machen möchte, den verweise ich auf seine Homepage. Gleichzeitig möchte ich jeden auffordern, der Material zur Ilse BAG und/oder der Werkbahn besitzt, Kontakt mit ihm aufzunehmen, damit seine Arbeit weitere Früchte tragen kann. |
Verl. d. Ilse-Wohlfahrtsgesellschaft m.b.H.,
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