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Die gruss-aus-senftenberg - Woche endet wie sie begonnen hat. Mit einer Postkarte aus den "Randgebieten". Im Gegensatz zu den Sauoer Motiven dürften wir die Abbildungen der heutigen Karte allesamt noch so oder so ähnlich vorfinden.
Interessanter Verlagsname übrigens...
Senftenberg
16965
Papyruswerk Kötzschenbroda
Nachdr. verboten 1913
Aufnahme <= 1913
Sammlung Theodor Restel

AK_SFB 444_1: Eine eher selten anzutreffende Lithographie aus der Frühzeit der Ansichtskarten. Der Verlag taucht heute erstmals im Archiv auf. Die Abkürzung MWF steht höchstwahrscheinlich für den Druckereibetrieb, in welchem die Karte hergestellt wurde.
Bislang konnte ich noch nicht herausfinden, wofür MWF konkret steht. Es gibt jedoch Parallelen.
Zum Beispiel OPF (Osnabrücker Papierwarenfabrik, Berlin) oder PFB (Finkenrath & Grasnick, Berlin), die ebenfalls derartige Abkürzungen verwendeten.
Zu dieser Thematik gibt es übrigens die sehr interessante Internet-Seite The Postcard Album, für die man jedoch fit im Englischen sein muss.
Senftenberg
Verlag v. Behrendt, Senftenberg N./L.
MWF
Aufnahme <= 1901
Sammlung Norbert Jurk

Postkarten mit Motiven vom Gasthof zur Weintraube hatten wir in den letzten Wochen relativ oft. Diesmal mit einer eindrucksvollen Innenaufnahme des Saales.
Und auch an passenden Annoncen aus dem Senftenberger Anzeiger herrscht kein Mangel.

Senftenberger Anzeiger (1907)
Senftenberg
Verlag A.Porscha, Berlin
Aufnahme <= 1907
Sammlung Hubert Ambrosius

Exakt aus der Gegenrichtung zur gestrigen Postkarte wurde AK_SFB 446_1 aufgenommen. Eine der seltenen Gelegenheiten das Gerichtsgebäude einmal aus einer anderen Perspektive als sonst üblich zu betrachten.
E1652 12
Aufnahme <= 1915
Sammlung Matthias Gleisner
Senftenberg

Ich finde, dass es in der jüngsten Vergangenheit bezüglich der neu vorgestellten Postkarten eindeutig zu farblos daherging. Das soll sich in dieser Woche etwas verbessern. AK_SFB 057_3 ist nicht unbekannt aber dafür schön bunt...
Verlag Wilhelm Brückner,
Buchbinderei u. Papierhdlg.
Senftenberg - L.
10174
Aufnahme <= 1912
Sammlung Georg Messenbrink
Danke übrigens für die ersten Kommentare bezüglich Bürgerhaushalt. Wer noch möchte kann jetzt wieder hier, nachdem die Seite kurzzeitig offline war, ggf. etwas Positives zu www.gruss-aus-senftenberg.de schreiben. Vielleicht hilft es ja.
Senftenberg

Senftenberg   Senftenberg


Gestern konnten wir auf der Mehrbildkarte aus Sauo bereits einen Blick in die Grube Elisabethglück werfen. Heute folgt ein nicht näher bezeichneter Tagebau im Senftenberger Revier. Die Abbildung zeigt einmal mehr und sehr detailliert, wie das hier im Revier eigentlich einmal alles begonnen hat. Neben dem Tiefbau war es auch möglich Tagebau zu betreiben, da das Kohleflöz an manchen Stellen nur wenige Zentimeter unter der Erdoberfläche anzutreffen war. Der Kohleabbau erfolgte dabei weitestgehend manuell mit Hacke und Schippe.
Schaut man sich AK_Bgb 009_1 an, fragt man sich unwillkürlich, wie lange die paar Hanseln wohl brauchten, um den ganzen Kohlevorrat auf diese Weise abzubauen und auf die Grubenhunte zu verladen.
Senftenberg
Verlag der Ilse-Wohlfahrtsgesellschaft,
Grube Ilse.
4880
Aufnahme <= 1907
Sammlung Andreas Schild

Nachdem wir gestern schon ziemlich weit in den Randgebieten von Senftenberg unterwegs waren, ist der Weg nach Sauo, dem Motivgeber der heutigen Karte schon nicht mehr so weit. Die Schreibweise "Grube Elisabethglück" ist ausnahmesweise einmal richtig, nämlich ohne das gerne eingeschobene "s".
Anhaltendes Glück war der Grube und vor allem der angeschlossenen Brikettfabrik leider nicht beschieden. Im Jahr 1919 konnte man im Senftenberger Anzeiger lesen:

- Senftenberg, 19.April. Gestern vormittag gegen 9¾ Uhr entstand in der Brikettfabrik der Grube Elisabeth-Glück eine Kohlenstaub-Explosion, bei welcher leider einige Menschenleben zu beklagen sind. Die Detonation war weithin hörbar und man glaubte zunächst, es handle sich um die üblich in hiesiger Gegend häufig vorkommenen Sprengungen.
Als man dann aber in der 11. Stunde Feueralarm blasen hörte, erfuhr man erst von dem Unglück. Durch die Wucht der Explosion ist das Wellblechdach völlig abgedeckt. Sämtliche Scheiben der Fabrikräume sind zertrümmert. Die Höhe des Schadens ist bedeutend und durch Versicherung gedeckt. Über die Entstehungsursache ist nichts genaues bekannt, da die beteiligten Personen ihr Leben bereits eingebüßt haben. Der Betrieb ruhte und wurden Reparatur- und Notstandsarbeiten ausgeführt. - Wie wir nun noch nachträglich erfahren, ist der Verlust an Menschenleben weit größer, als wie man zuerst angenommen hatte. Zu den tödlich Verunglückten zählen: August Reich, Sauoerstr.34, Kurt Mager, Langestr.13, Wilhelm Morauk, Klettwitzerstr.26a, Franz Potschka zu Hörlitzer Flur, Ed.Schulze, Schulstr. und Herm.Schmidt zu Jüttendorf, Rosenstraße. Mackowiak, Brunnenstr.4, liegt noch schwer darnieder, an seinem Aufkommen wird gezweifelt. Außerdem sind noch 7 Verletzte zu verzeichnen.

Senftenberg
Emil Weissgärber, Photograph, Senftenberg, N.-L.
Aufnahme <= 1917
Sammlung Irene Uhlmann

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