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Kl. Koschen -    5 : 15    - Gr. Koschen

... das ist nicht das Ergebnis eines Fussballspiels, sondern der zahlenmäßige Vergleich an bislang archivierten Motiven aus den beiden Nachbargemeinden. Und es ist auch nicht absehbar, dass sich an diesem ungleichen Verhältnis etwas zum Besseren für die "Kleinen" entwickelt.

Senftenberger Anzeiger (1906)

Kriegerdenkmal in Kleinkoschen

Am Heimatsdorf am Waldesrand
Bewache ich Denkmale meiner toten Brüder.
Die starben, damit Deutschland leben sollte.
Ihr rotes Blut besiegelte die Treue
Der treuen Söhne ihrer Heimaterde,
Die jetzt des Feindeslandes Erde deckt.
"War unser Tod fürs Vaterland vergebens?
Gab unser Blut, das wir fürs Vaterland vergossen,
Den Lebenden nicht fest're Einigung
Gegen der Feinde wilden Neid und Haß,
Für Deutschlands Leben, seine Ehr, zu kämpfen?"
So fragen sie. -
Ich stehe Ehrenwache für die Toten.
Dankt ihnen, durch die Tat bejahet ihre Mahnung!

Wenige Monate nach dem Ausgang des Ersten Weltkriegs, der mit einer bitteren Niederlage für Deutschland endete, begann man im ganzen Lande Initiativen zu starten, um sogenannte "Kriegerdenkmäler" oder "Heldengedächtnisstätten" zu errichten. Mit Ihnen wollte man den auf dem Felde der Ehre gefallenen Söhnen des Vaterlandes ein andauerndes Gedenken einrichten. Auch Senftenberg und Umgebung machten da keine Ausnahme. Die Auftragnehmer standen schon in den Startlöchern...

Senftenberger Anzeiger (1919)
Kleinkoschen war zeitlich gesehen ganz vorn mit dabei. So wie zum Beispiel in Hörlitz oder Buchwalde wurde bereits im Jahre 1921 ein Denkmal errichtet. Das Kleinkoschener sehen wir auf der nebenstehenden Zweibildkarte abgebildet. Andere Orte brauchten etwas länger denn zunächst mussten die finanziellen Mittel aufgebracht und zusammengetragen werden, was in Zeiten der aufkommenden Inflation kein leichtes Unterfangen war. Laut Heimatforscher Helmut Ruhland erfolgte die Weihe des Denkmals am 23. Oktober 1921. Der Senftenberger Anzeiger schweigt sich dazu leider aus.
Senftenberg
Phtogr. u. Verl. v. Herm. Meyer,
Senftenberg N.-L.
1484
Aufnahme <= 1910
Sammlung Norbert Jurk

Senftenberg

Emil Weißgärber, Senftenberg, N.-L.
4200
Aufnahme <= 19??
Sammlung Matthias Gleisner
Das Kriegerdenkmal ist auch Bestandteil der Vierbild-Karte, die jedoch, wenn auch nicht sicher datierbar, so doch gefühlt aus den 1930ern stammt. "Lehmanns Gasthof" heisst hier mittlerweile "Zur guten Quelle" und es fanden darin regelmäßige Treffs des Rauchklubs "Blaue Wolke" statt...

Senftenberger Anzeiger (1924)
Senftenberg
Wilh. Koch, Berlin-Kaulsdorf-Süd,
Waldenburgerstr. 78
7243
Aufnahme <= 19??
Sammlung Matthias Gleisner
(Schenkung D.Fuhrmann)

"Alte Hasen" wissen es natürlich... wenn auf der Startseite die Ziffern explodieren, dann gibt es zeitgleich eine musikalische Darbietung via Postkarte.
Das heutige Motiv ist vergleichsweise oft zu finden. Zumeist jedoch postalisch nicht gelaufen. Auch der Märkische Bote hatte vor einigen Monaten diese Abbildung im Rahmen seiner "Damals war's" - Rubrik am Wickel. Die damaligen Zuschriften kann man hier nochmals nachlesen. Von der Ansichtskarte fiel mir ein Exemplar in die Hände, das auf der bildabgewandten Seite folgenden zusätzlichen Aufdruck trägt. Dieser erlaubt möglicherweise Rückschlüsse darüber, welchen Zweck diese Karte (unter anderem) hatte...

Netter Schreibfehler!
Senftenberg
Graph. Anstalt. Gebr. Garloff,
Magdeburg, Kl. Klosterstr. 15/16
Echte Fotografie
8950
Aufnahme <= 1934
Sammlung Erika Fischer

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