Neueres

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Älteres


Quasi im direkten Anschluß an das Thema der letzten Woche, drehen wir uns einfach einmal um 180 Grad und und erhalten damit folgenden Blick in die Kreuzstraße. Natürlich nur, wenn wir uns um gut 100 Jahre zurückbeamen könnten.
Mit dieser Aufnahme, wie auch mit den beiden folgenden bewegen wir uns auf wohlbekanntem Terrain und innerhalb von "Klassikern" unter den historischen Senftenberger Abbildungen. Alle drei Aufnahmen kennen wir bereits von zweifarbigen oder nachcolorierten kommerziellen Ansichtskartenproduktionen.
Die Versionen, die ich heute vorstellen kann, sind jedoch so etwas wie die Vorstufe zu besagten Produktionen und geben uns einen kleinen Einblick in die damaligen Mechanismen. Einerseits geben die jeweiligen Rückseiten interessante Informationen preis. Andererseits befinden sich auf den Originalen teilweise noch Spuren von noch nicht ganz fertig gestellter Retusche. Ich habe mir erlaubt, die Arbeiten so gut es digital geht, zu beenden, weshalb man jetzt keine Fragmente mehr finden dürfte.
Gleichzeitig dürfte es sehr unwahrscheinlich sein, dass wir uns qualitativ noch verbessern können. Es sei denn es tauchen aus irgendeiner Ecke noch Originalabzüge oder gar die ursprünglichen Fotoplatten auf. Wetten darauf würde ich nicht abschließen.
Natürlich verbreiten die nachcolorierten Ansichtskartenversionen maximale Romantik aber das sollte nicht das entscheidende Kriterium bei der Bewertung sein.

Senftenberg
Heiss & Co. in Cöln a. Rh.
Aufnahme <= 1912
Sammlung Ekkehard Kandler
Senftenberg Senftenberg
Senftenberg
Heiss & Co. in Cöln a. Rh.
Aufnahme <= 1912
Sammlung Ekkehard Kandler
Senftenberg Senftenberg
Senftenberg
Heiss & Co. in Cöln a. Rh.
Aufnahme <= 1912
Sammlung Ekkehard Kandler
Senftenberg Senftenberg

Den rückseitigen Beschriftungen kann man entnehmen, daß der Senftenberger Papierhändler Erich Krause bei der Kölner Firma Heiss & Co. einen Auftrag zur Herstellung von Ansichtskarten auslöste. Teilweise wurden dabei Anweisungen bzgl. der Colorierung (Roter Turm, Haus gelblich) einzelner Bestandteile oder zur Retusche (Handwagen fortmachen) gegeben.

Gleichzeitig erkennt man, daß Krause jeweils 1000 Exemplare von der farbigen (Farbtiefdruck) und der zweifarbigen Variante (Kupfertiefdruck mit Rahmen) orderte. In einem Fall (Markt) sollten es sogar 2000 zweifarbige sein.

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